Bei Monero handelt es sich um eine Kryptowährung, die besonders Wert auf Privatsphäre und Dezentralität legt. Eingeführt wurde Monero im April 2014 und die Anpassung der Blockgrößen ist hierbei variabel.

Was kann Monero, was andere Kryptowährungen nicht können?

Viele Währungen behaupten von sich, sie sein anonym. Doch Monero ist laut eigenen Aussagen noch anonymer. Das liegt daran, weil es auf CryptoNote Whitepapers entwickelt wurde und somit keine Ähnlichkeit mit Bitcoin hat. Einige Systeme beruhen auf Bitcoin und werden gerne als kleiner Bruder bezeichnet. Das liegt darum, weil die Scripts – im Vergleich zu Bitcoin – nur minimal umgeschrieben wurden, hierbei ist die Sicherheitslücke natürlich größer. Monero ist unabhängig und wird immer beliebter bei Liebhabern der digitalen Währung.

Früher kannte man Monero als Bitmonero, außerdem spricht man hier von CryptoNote Coins. Diese sind bekannt für Ihre Dezentralisierung, Fungibilität und Privatsphäre. Die komplette Community kümmert sich um Monero und wird durch diese gelenkt, beziehungsweise über Spenden finanziert. Da die Blocks skalierbar sind, genießt Monero noch weitere Vorteile.

Wie viele Monero Coins gibt es?

Im November 2017 lag der Stand bei 15.317.745 digitalen Monero. Eine Obergrenze ist zurzeit nicht geplant. Jedoch hat der Algorithmus seine Besonderheiten, sodass es pro Jahr nur bestimmte Mengen zu Minen gibt. 2022 werden rund 157.788 XMR (Die Abkürzung dieser Währung) erzeugt, 2130 werden rund 35 Millionen XMR im Umlauf sein. 62 Millionen werden es im Jahr 2300 sein. Sie sehen wie weit im Voraus hierbei bereits geplant wird.

Alle Nodes sind in Netzwerk gleich viel wert

Monero setzt auf Gleichheit. Deswegen sind alle Nodes im System gleich viel wert. Hier gibt es keine spezielle Oberklasse, die besagt, wenn jemand viel einzahlt, bekommt er bessere Transaktionen oder ähnliche Vorteile. Jeder Nutzer hat gleich viel Einfluss auf das System und das nennt sich wahre Fairness.

Egal, ob jemand nun mit 100 Euro handelt oder mit 100.000 Euro. Es macht keinen Unterschied. Deswegen ist Monero auch in diesem Punkt besonders beliebt. Die Klassengesellschaft wird abgeschafft, die bei manchen anderen Kryptowährungen leider immer noch besteht.

Zudem sind sämtliche Münzen gleich viel wert, es gibt zum Beispiel keine verschmutzen Coins, auch ist es nicht möglich Monero zu blocken. Somit kann kein anderer Nutzer Macht über jemand ausüben. Ferner werden alle Transaktionen im System verschlüsselt.

Die digitale Geldbörse (Wallet) ist ebenso verschlüsselt, sodass keiner Einblick darauf nehmen kann. Verwendet wird das Peer-to-Peer Netzwerk, um Transaktionen kryptographisch zu sichern.

Vollkommene anonyme Transaktionen

Die klassische Blockchain Überwachungen funktionieren bei Monero nicht. Da Ring Signaturen verwendet werden, lassen sich keinerlei Transaktionen nachvollziehen. Daher weiß niemand (außer die Nutzer selbst) welche Beträge versendet oder bezahlt wurden. Somit ist es nicht möglich, Transaktionen mit Nutzern zu verknüpfen.

Ebenso bleiben sämtliche Finanzinformationen in der Wallet privat. Ob jemand nun 100 Coins oder 50.000 Monero besitzt, ist nebensächlich. Niemand hat von außen Einblick darauf, weil die digitale Geldbörse komplett gesichert ist. Transaktionen, wie Käufe, Verkäufe oder sonstige Maßnahmen, bleiben stets privat und anonym. Privat bleiben nicht nur die Absender, sondern auch die Empfänger. Ebenso gibt es hier keine Rich List, um bestimmte User zu outen. Monero ist anonym und soll es auch bleiben.

Würde eine Obergrenze bei Monero Sinn machen?

Obergrenzen schränken ein, sichern aber zugleich den Kurs – so sehen dies viele Menschen, die eine digitale Währung ohne Grenze bevorzugen. Jedoch gibt es auch Personen, die gerne auf Bitcoin setzen, gerade deswegen, weil es eine Obergrenze gibt. Jene, die eine freie Finanzwirtschaft wünschen, setzen eher auf erstere Variante, während andere, die gerne Macht über andere haben, auf Zweites setzen.

Eine beschränkte Menge an Coins würde in einigen Jahren zu Problemen führen. Gibt es im Jahr 2140 beispielsweise 21 Millionen Coins, sind einige davon sicherlich schon verloren gegangen. Viele Menschen verlieren Ihre Passwörter oder informieren Ihre Erben nicht darüber. Digitale Währung lässt sich nicht so einfach in der Matratze verstecken, sodass diese irgendwann auffindbar ist. Es macht durchaus Sinn hier auf eine Obergrenze zu verzichten.

Wie funktioniere Transaktionen in der Praxis?

Nehmen wir einmal an, es erfolgt ein Einkauf in einem Online-Shop. Das Produkt kostet 200 XMR und diese werden über die digitale Geldbörse bezahlt. Da diese 200 XMR jedoch in kleine Einheiten aufgeteilt werden, kann niemand mehr nachvollziehen, dass damit dieses bestimmte Produkt bezahlt wurde.

Zahlreiche Online-Händler ermöglichen die Bezahlung mit digitaler Währung bereits. In den nächsten Jahren werden es sicherlich noch mehr. Nämlich dann, wenn sich Kryptowährung immer mehr durchsetzt. Unterschiede beim Bezahlen gibt es kaum. Jeder hat sein Konto, wo die Münzen gespeichert sind. Ähnlich wie bei Online-Banking oder mit PayPal wird einfach über dieses Konto bezahlt. Mit einem Unterschied: niemand kann die Transaktionen nachvollziehen. Im Wallet kann der Nutzer stets beobachten, wie hoch sein Guthaben ist und Transaktionen durchführen.

So funktioniert der Einstieg mit Monero

Das Ganze klingt komplizierter als es eigentlich ist. Zum Einstieg bekommen User 3 Schlüssel. Den Public Adress Key, den View Key und den Spend Key. Wichtig: alle Keys sollten offline notiert werden, falls die Keys irgendwann verloren gehen. Ohne diesen „Codes“ ist das Geld für immer weg. Deswegen sollte Seed, so heißt dieses System, stets mit Bedacht behandelt werden.

Der Spend Key ist der private Schlüssel, dieser ist der Schlüssel in die Welt der Moneros und dann gibt es denn View Key, der Transaktionen zwischen den Benutzern anzeigt. Außerdem gibt es die TxID, diese ist wichtig, wenn Moneros auf Börsen gekauft oder versendet werden. Jegliche Keys und Schritt für Schritt Anleitungen gibt es direkt bei Monero, wo das Konto auch eingerichtet wird.

Fazit zu Monero

Monero ist interessant für jene, die das maximale Maß an Privatsphäre schätzen und auf eine digitale Währung setzen, die keine Obergrenze aufweist. Schon jetzt ist Monero ziemlich beliebt und wird bereits als sicheres Tauschmittel angesehen.

Transaktionen dauern nur wenige Minuten bei Monero und außerdem setzten die Macher auf Fairness. Auf jeden Fall gibt es viel Konkurrenz für den Bitcoin. Monero ist vor allem für jene ideal, die einen günstigen Einstieg suchen und die Coins anlegen möchten.

Dies ist bei Bitcoin kaum noch möglich. Monero näher zu betrachten lohnt sich durchaus.

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