Litecoin ist ähnlich aufgebaut wie Bitcoin, mit dem Unterschied, dass Litecoin gerne als kleiner Bruder der Bitcoins bezeichnet wird und auch schon seit einigen Jahren am Start ist.

Wer sich für diese Kryptowährung interessiert, ist bei diesem Artikel genau richtig. Auf die wichtigsten Fragen gehen wir jetzt ein, sodass sich jeder selbst ein Bild davonmachen kann.

Was ist Litecoin?

Es handelt sich um eine Peer-to-Peer Kryptowährung, die als Open Source Software unter der sogenannten MIT/X11 Lizenz rausgebracht wurde. Wer Bitcoins bereits kennt, kann sich eher ein Bild von Litecoins machen. In beiden Fällen handelt es sich um eine digitale Währung und um ein Zahlungssystem, wo richtige Transaktionen durchgeführt werden können. Die sogenannte Litecoin-Verschlüsslung gilt zur Generierung von Einheiten und zur Übertragung. Genauer genommen, um Transaktionen zu sichern.

Was unterscheidet Bitcoin und Litecoin im Detail?

Spricht man von digitaler Währung oder von Kryptowährungen, klingt im ersten Moment alles ziemlich kompliziert und undurchsichtig. Das liegt daran, weil sich dieses Geld nicht in real anfassen lässt. Den Unterschied zwischen Bitcoin und Litecoin lässt sich am besten so erklären, in dem man sich Gold und Silber vorstellt. Bitcoin ist das Gold und Litecoin ist Silber. Es ist quasi ein bisschen weniger wert, aber es lohnt sich dennoch die Entwicklung zu beobachten. Litecoin hat dabei eine ganz eigene, von Bitcoin unabhängige Entwicklung und auch die Kurse spiegeln das wider.

Obwohl Litecoin als Silber gilt, ist es in manchen Fällen sogar besser als Bitcoin. So zum Beispiel bei der Zahlungsbestätigung. Diese ist in 2,5 Minuten erledigt. Bitcoin benötigt rund 10 Minuten hierfür. Außerdem werden andere Algorithmen verwendet. Litecoin setzt hierbei auf Scrypt, der Brute-Force-Angriffe abwehren soll. Außerdem wird bei Litecoin, im Vergleich zur Bitcoin, mehr Geld erschaffen.

Das Ziel sind 84 Millionen Litecoins, die nach und nach generiert werden. Viermal so viele, wie beim großen Bruder Bitcoin. Somit lassen sich bei Litecoin weit mehr Transaktionen durchführen. Die Abkürzung für den Begriff Litecoin heißt übrigens LTC, die vor allem dort verwendet wird, wenn Währungen aufgelistet werden. Zum Beispiel EUR/LTC.

Wie funktioniert die Währung Litecoin?

Es handelt sich dabei um ein Online-Netzwerk, wo ein Geldtransfer zwischen zwei Nutzern stattfinden kann. Das Peer-to-Peer Prinzip ermöglicht einen anonymen Transfer, sodass keine Regierung oder irgendwelche Außenstehenden dies beobachten können. Verwendet wird hierfür die kryptische Währung Litecoin, die physisch nicht vorhanden ist. Es ist also nicht möglich mit Bargeld zu bezahlen oder Bargeld zu erhalten. Zu solchen Coins sagt man auch digitale Währung. Jedoch ist es möglich Litecoins mit physischer Währung (also dem Euro oder Dollar) zu erwerben. Außerdem können damit zahlreiche Dienstleistungen und Waren bezahlt werden.

Noch ist das Geschäft mit kryptischer Währung jung, es wird sich aber in den nächsten Jahren noch entwickeln, weil immer mehr Geschäftsleute auf den Zug aufspringen. Allen voran Online-Shops, wo sowieso online bezahlt wird. Hier eignet sich digitale Währung am besten.

Die Basis der Litecoins bildet dabei, wie bei allen Cryptowährungen, die Blockchain

Was steckt hinter der Blockchain Technologie?

Bitcoin, wie auch Litecoin basieren auf der sogenannten Blockchain Technologie. Glaubt man den Aussagen von Litecoin lässt sich hier mehr Handelsvolumen als beispielsweise bei den Bitcoins generieren. Durch die höheren Frequenzen kommen die Zahlungsbestätigungen schneller an.

Der Mining Prozess – Erschaffung neuer Litecoins

Da kryptische Währung digital ist und nicht psychisch erschaffen wird, muss ein anderer Weg eingeschlagen werden. Euros werden in der Staatsdruckerei gedruckt. Litecoins werden im Mining Prozess generiert. Es handelt sich um einen Registerführungs-Prozess, der digital erfolgt. Ganz kostenlos ist die Erschaffung von digitaler Währung aber nicht. Auch hier wird eine Menge Strom benötigt, der am Ende eine hohe Stromrechnung zur Folge hat.

Das Erschaffen der Bitcoins benötigen mittlerweile so viel Energie, dass Privatpersonen kaum noch einen Nutzen davon haben selbst zu Minen. Das Ganze funktioniert über Algorithmen und Hashes, wo Blocks produziert werden. Miner, die einen Block mit Hash erstellen, erhalten als Belohnung 25 Litecoins. Je mehr Miner sich dem Ganzen anschließen, desto schwieriger wird es, einen Block zu erstellen. Die Schwierigkeit wird dabei laufend angepasst.

Es ist schwer dieses Vorgehen in wenigen Worten zu beschreiben. Weil dahinter viele Programmiersprachen stehen, die für Laien sowieso nicht verständlich sind. Es geht darum durch automatisierte Prozesse Coins zu Minen. Diese lassen sich im Endeffekt für Zahlungen verwenden. Einsteiger und jene, die sich mit Mining nicht beschäftigen möchten, können Litecoins auch einkaufen oder damit handeln. Aufgrund der mittlerweile hohen Energiekosten, zahlt sich ein eigener Blockchain kaum noch aus.

Wie viele Litecoins sind derzeit im Umlauf?

Rund 52 Millionen Litecoins sind bereits im Umlauf und es werden täglich mehr. Bis zu 84 Millionen können generiert werden. Zu beachten gilt, dass nach den nächsten 11,3 Millionen Münzen die Menge der Münzen pro Block reduziert wird. Bisher gab es eine Vergütung 25 Münzen pro Block, danach werden es nur noch 12,5 Münzen sein. Schätzungsweise wird diese Stufe im Sommer 2019 erreicht werden.

Wer hat Litecoin erfunden?

Es gibt leider keine wasserdichten Hinweise wer Litecoin gegründet hat. Man spricht davon, dass es Charlie Lee war, ein ehemaliger Mitarbeiter von Google. Dieser soll den Open-Source-Client am 7. Oktober 2011 gestartet haben. Der große Bruder Bitcoin galt als Vorbild. Litecoin sollte, im Vergleich zur Bitcoin, noch schneller werden und eine bessere Block-Generierung ermöglichen.

Minen oder handeln? Was macht mehr Sinn?

Data-Mining ist mittlerweile fast kostspieliger als dass es Profit abwirft, deswegen wird mittlerweile empfohlen nur mit Litecoins zu handeln statt diese aktiv zu schürfen. Für viele klingt Mining interessant und lukrativ. Das war es einmal, zu Beginn, wo noch nicht so viele dabei waren und die Energiekosten im Rahmen blieben. Mittlerweile gehen Miner ein enormes Risiko ein.

Grundsätzlich kann man sagen: je mehr Teilnehmer, desto höher sind die Netzwerkanforderungen im Ganzen. Man muss regelmäßig neue Hardware kaufen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Außerdem gibt es bei spezieller Mining-Hardware oftmals Lieferverzögerungen. Bis diese geliefert wird, ist sie nicht selten veraltet. Mit Litecoins handeln macht mehr Sinn und kann je nach Kurs sehr rentabel sein.

Litecoin wird immer beliebter

Die Liste der Händler, die Litecoin als Zahlungsmittel entgegennehmen, ist bereits lang. Wer damit bezahlen möchte, benötigt eine Litecoin-Brieftasche, wo man Litecoin kaufen kann. Danach lässt es sich damit einfach bezahlen. So ähnlich wie PayPal, wo das Geld eigentlich auch in einer virtuellen Geldbörse liegt.

Mit dem Unterschied, dass man es in unterschiedlichen Währungen führen kann. Litecoin ist unabhängig von den Banken und hat keinen Hauptsitz, es agiert quasi von alleine und besteht durch das komplette Netzwerk. Wer damit handelt, geht natürlich immer ein Risiko ein, dass die Kryptowährung von heute auf morgen an Wert verliert. Umgekehrt kann diese aber auch ordentlich in die Höhe schnellen. Das beste Beispiel sind dabei aktuell die Bitcoins. Litecoin ist auf jeden Fall legal und jeder kann mitmachen.

Unser Tipp: Mit einem Litecoin Demokonto lässt sich das Traden testen und beobachten. Wer noch kein Risiko mit Echtgeld eingehen möchte, ist mit einem Demokonto bestens bedient. In solch einem lässt sich außerdem beobachten welchen Kursschwankungen Litecoin unterliegt.

Ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene, die alles genau unter der Lupe haben möchten und zu Beginn keinen Verlust riskieren möchen. Ob beim traden, minen oder Litecoin kaufen: man wird sehen, wohin die Reise geht

 

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