Nationale Kryptowährung aus der Schweiz?

Die Einführung des Petro (eine Kryptowährung, die sich auf dem Markt bereits sehr schnell gut etabliert hat) in Venezuela war ein großer Erfolg, mit dem wohl keiner so recht gerechnet haben soll. Nun haben auch die Türkei und der Iran Interesse daran haben eine landeseigene Kryptowährung einzuführen. In diesem Zusammenhang setzt sich der Vorsitzende der Schweizer Börse immer mehr dafür ein auch in der Schweiz eine landeseigene Kryptowährung zu etablieren. Scheint das die Zukunft zu sein? Dass jedes Land seine eigene Kryptowährung besitzt?

Der Vorsitzende der Schweizer Börse, Romeo Lacher, wirbt immer häufiger für eine Entwicklung einer nationalen Kryptowährung. Die Währung, die ihm dabei vorschwebt soll „e-france“ heißen. Die Digitalwährung soll durch die Schweizer Zentralbank gestützt werden. Auch eine Kontrolle durch die Zentralbank ist vorgesehen. Bei der Einführung einer nationalen Währung sieht Lacher viele Vorteile, die Anlehnung ist dabei bewusst an den Franken gewählt.

„Der e-franc unter der Kontrolle der Zentralbank würde die Synergien vieler Bereiche der Wirtschaft bündeln und verstärken.“

Herr Lacher sieht vor allem eine gewaltige Chance die Vorreiterrolle des Landes auch im Bereich der Kryptowährung weiter auszubauen. In manchen Teilen der Schweiz ist es bereits möglich Steuern durch Bitcoin oder Ethereum zu entrichten. Auch für die Ausrichtung von ICOs habe die Schweiz mittlerweile klare Richtlinien was die Kontrolle und die Nutzung der Digitalwährung angeht.

Ob es am Ende zu einer nationalen Währung kommen wird, ist noch nicht offensichtlich. Der Vorstoß der Schweiz zeigt jedoch wie weit die einzelnen Länder bereits sind.

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