Krypto-Stadt: Vision eines Bitcoin-Milliardärs

Mensch im Bitcoin Netz

Brock Pierce, ein bekannter Bitcoin-Milliardär, möchte nach eigener Aussage einen Großteil seines Vermögens als Investition in den Aufbau einer Krypto-Gesellschaft einsetzen. Diese Gesellschaft soll, seinem Wunsch nach, auf Puerto Rico entstehen. Momentan überlegt der Milliardär noch, ob und wie die Gründung einer eigenen Stadt umzusetzen ist.

Hintergrund

Als ehemalige US-Kinderdarsteller wurde Brock Pierce bereits frühzeitig bekannt. Heute verdient er als Direktor der Bitcoin Fundation mit dem Aufbau und der Finanzierung von Krypto-Firmen sein Geld und hat eine entsprechend große Vermögenskette aufgebaut. Sein angesammeltes Vermögen will der Milliardär zu einem großen Teil in ein ungewöhnliches Projekt stecken. Sein Wunsch ist der Aufbau einer Community, deren Wirtschaft vollständig auf Bitcoin und Blockchain-Technologie aufgebaut werden soll.

Das Vermögen des Unternehmens, in Bitcoin und anderen Kryptowährungen gerechnet, wird auf 700 Millionen bis 1,1 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit diesen Summen gehört der Unternehmer und ehemalige Kinderdarsteller mit zu den 20 reichsten Krypto-Milliardären.

Der Plan

Von seinem Vermögen soll nun ungefähr eine Milliarde Dollar in eine mögliche Krypto-Stadt investiert werden. Über die Gründung der aktuell geplanten Stadt wird derzeit stark diskutiert. Die Krypto-Stadt soll den Namen Sol tragen und auf dem Gebiet des Inselstaats Puerto Rico in der Karibik aufgebaut werden. Vom Rechtssystem her gehört Puerto Rico zu den USA:

Das dieser Traum nicht ganz unrealistisch zu sein scheint, zeigen die neusten Entwicklungen. Denn einige bekannte Bitcoin- und Blockchain-Unternehmern haben bereits den Weg nach Puerto Rico gesucht und sich dort ein Leben aufgebaut. Sie alle, darunter viele Unternehmen aus den USA, haben einen Traum. Sie wollen eine technologisch basierende Stadt bilden.

Für die amerikanischen Unternehmen hat Puerto Rico viele Vorteile. Mit einem Umzug auf die USA angegliederte Insel können Bürger die US-Staatsangehörigkeit behalten, müssen aber weniger Steuern zahlen. Es ist also nicht verwunderlich, warum gerade dort eine Bitcoin Stadt entstehen soll. Auch die Grundstückspreise sind derzeit sehr gering, sodass sich ein Umzug in vielen Aspekten als lohnenswert herausstellt.

Finanzielle Transparenz in der Krypto-City

Wo genau die benannte Stadt entstehen soll, das ist noch nicht ganz bekannt. Es wird vermutet, dass die Krypto-City entweder ein Teil der historischen Altstadt der Hauptstadt San Jose werden könnte. Auch die Vermutung, dass die neue Stadt auf einer ehemaligen US-Marinebasis entstehen könnte, ist vorhanden. Sicher ist jedoch, auch wenn der Ort der Entstehung noch nicht bekannt ist, dass Pierce „finanzielle Transparenz“ wünscht. Er möchte einen Ort schaffen, bei dem sich alle Bewohner und Besucher frei und erfinderisch zeigen können. In der Community, so ist der aktuelle Stand, sollen alle Verträge öffentlich sein.

Unterschiedliche Meinungen zur Krypto-City

Nicht alle Bewohner der Insel finden den Neuzuwachs und die Idee blendend. Denn einige der Bewohner befürchten, dass die Insel ein Spielplatz für die Superreichen werden könnte und die Preise für Wohnraum und Lebensmittel stark steigen könnten.

Behörden und Politik sehen die Angelegenheit als weniger schlecht an. Laut den Medien soll eine Bank für Bitcoins wohl bald öffnen – die Vorteile der neuen Reichen überwiegen scheinbar den Sorgen der Bürger.

Beitragsbild:© Natali_ Mis – Shutterstock.com

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