Google verbannt den Bitcoin und andere Währungen

Der Bitcoin steht von vielen Seiten unter Beschuss

Facebook hat bereits den Anfang gemacht und die Werbung für Bitcoin und andere Währungen untersagt. Nun will diesem Trend auch Google folgen. Der Suchmaschinenriese will keine Werbung mehr für Bitcoin und andere Digitalwährungen machen. Das hat natürlich Folgen – wir erklären die Hintergründe und Folgen für Dich als Bitcoin Anleger.

Die Neuigkeiten rund um Google ist vor allem für Anbieter der Digitalwährungen massiv. Denn Google hat angekündigt, dass ab sofort keine Werbung mehr für die Digitalwährungen ausgespielt werden soll.

Betroffen sind auch Börsen und Wallets

Die Ausmaße des Werbeverbots sind nicht nur direkt auf die Digitalwährungen beschränkt, sondern wirken sich auch auf den Bereich der Börsen und Wallets aus. Denn auch der Handel oder Tausch mit den einzelnen Kryptowährungen soll nicht mehr mit Werbung und Angeboten beworben werden können. Demnach dürfen Anbieter weder die Währung noch die Börsen / Wallets bewerben.

Facebook hatte den Grundstein für dieses Verbot gelegt. Bereits im Januar wurde hier das Verbot ausgesprochen. Nun will Google nachziehen.

Bitcoin-Kurs sinkt sofort

Diese Entscheidung hat enorme Folgen, vor allem für den Bitcoin. Dies zeigte sich sehr schnell. Doch nicht nur den Bitcoin trifft es, auch andere Kryptowährungen werden durch die Verknüpfung zum Bitcoin auf den Börsen, entsprechend betroffen sein.

Der Bitcoin zeigte sich nach der Bekanntgabe des Werbeverbots schnell bei einer Marke von 8.000 US-Dollar. Die Handelsplattform Bitstamp zeigte eine Kurssenkung von bis auf 7.682 US-Dollar. Seit der Bekanntgabe habe der Bitcoin eine Werteinbuße von 14% erfahren.

Behörden wollen Restriktionen einführen

Natürlich liegt die Schuld des Kurseinbruchs nicht alleine bei Google und Facebook. Ebenfalls ein wichtiger Grund für den starken Einfall des Kurses gilt auch das harsche Vorgehen US-Amerikanischen und Japanischen Behörden gegen die Börsen.

Gerade die aktuellen Maßnahmen der US-Börsenaufsicht SEC sorgte für Aufsehen: Demnach sollen Krypto-Börsen zukünftig unter entsprechende Umständen eine Registrierung bei der SEC einholen. Dieses Verfahren soll Investoren schützen und Betrug sowie Manipulationen vermeiden. An sich ein gutes Vorgehen, das jedoch den oftmals datenschutzorientierten Anlegern ein Dorn im Auge ist.

Beitragsbild: © Visual Generation – shutterstock.com

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