Diese Beschränkungen gelten für den Bitcoin

Der Bitcoin als älteste Digitalwährung hatte einen märchenhaften Aufstieg erlebt. Jeder wollte ein Stück dieser Währung besitzen, die keiner Behörde unterlag. Der Regierung und auch den Notenbanken ist der Bitcoin jedoch ein Dorn um Auge.

Bis heute haben viele der Notenbanken und auch viele Regierungen versucht den launenhaften Bitcoin zu regulieren. Die Blockchain-Technologie soll der Regulierung zum Opfer fallen und dadurch den Bitcoin und auch andere Währungen in den Griff bekommen. Jedes Land hat für die Regulierung jedoch andere Vorschläge und Maßnahmen.

In Deutschland beispielsweise beschränkt sich die Regulierung auf die Verwarnung und die Information über die Risiken. Doch wie sieht das Ganze in anderen Ländern aus?

Beschränkungen und Regulierungen in anderen Ländern

    • SCHWEIZ

In der Schweiz soll die digitale Währung – je nach Verwendungszweck – verschiedene Anforderungen erfüllen. Soll das digitale Kapital als Zahlungsmittel eingesetzt werden, müssten Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung umgesetzt werden.

    • SÜDKOREA

Südkorea will die Börsen für die Kryptowährungen sehr viel stärker überwachen. Ursprünglich wollte man die Währung ganz verbieten und den Handel unterbinden. Das ist in der Realität jedoch nicht umzusetzen. Seit Januar sind anonym geführte Bankkonten von dem Handel mit virtuellen Devisen ausgeschlossen.

    • CHINA

China hingegen möchte gerne den Internet-Nutzern den Zugang zu Krypto-Börsen blockieren. Bereits im Herbst 2017 verbot die Regierung die Initial Coin Offerings (ICOs). Unternehmen könnten durch dieses Verbot weder den Tausch gegen digitale Münzen („Coins“) oder digitale Anteile („Token“) vornehmen.

    • JAPAN

Digitale Börsen, die mit dieser Währung handeln, benötigen seit April 2017 eine staatliche Lizenz.

    • USA

Die US-Börsenaufsicht hat den Handel mit den Aktien mehrerer Firmen, welche von Kryptowährungen wie Bitcoins profitierten, zeitweise blockiert.

    • RUSSLAND

Russland hatte anfangs ein komplettes Verbot für die Kryptowährungen vorgesehen. Die Anwendung und der Handel mit der Kryptowährung ist jedoch möglich, aber nur wenn entsprechende Auflagen erfüllt werden.

Fazit

Insgesamt zeigt sich, dass der Kryptomarkt weltweit immer stärker reguliert wird. Ein Zeichen, dass der Handel mittlerweile durchaus sehr große Handelsvolumen erreicht und „erwachsen“ wird.

Titelbild: © Imagentle – shutterstock.com

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