Datenverkehr der Kryptowährungen ist auf dem Rückzug

Bitcoin Netzwerk visualisierung - Blockchain
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Die sinkende Preisentwicklung auf dem Kryptowährungs – Markt, die sich im Januar und Februar einstellte, ließen Händler und Interessenten der Kryptowährungen zurückschrecken. Die Zahlen an Besuchern der Handelsbörsen sind rückläufig und auch der Datenverkehr der letzten Wochen zeigt einen deutlichen Rückgang. Wir haben ihn im Detail analysiert, um die Folgen absehen zu können.

Datenverkehr konstant rückläufig

Statistiken zeigen schnell, dass die Zahl an Seitenaufrufen der Börsen und Händlerwebseiten rückläufig sind und dadurch weniger Händler und Käufer, weniger Geschäfte im Bereich der Kryptowährungen vornehmen. Im Februar gab es in diesem Bereich einen Tiefgang. Im Januar 2018 und Dezember 2017 waren die Besucherzahlen hier noch auf einem Höchstwert. Heute jedoch scheinen immer weniger Menschen die Börsen und Handelsplattformen zu besuchen. Seit Februar gibt es einen deutlichen Rückgang, der bis heute noch nicht vollständig aufgehoben scheint.

Laut den Angaben von Similarweb sank die Besucherzahlen der Coinbase-Webseite im Februar um 49 % und fiel damit von 123,5 Millionen auf 63,1 Millionen. Zum Vergleich, im Dezember wurde die Seite rund 169,5 Millionen Mal aufgerufen.

Ähnlich Ergebnisse ließen sich auch bei Kraken, Binance und Bitfinex feststellen. Bei Kraken beispielsweise gingen die Webseitenaufrufe um 56 % zurück. Ob diese Entwicklungen so blieben ist noch nicht bekannt. Es lässt sich jedoch vermuten, dass diese Rückgänge mit der Regulierungsangst zu tun haben können. Diese ist jedoch seit einigen Tagen, vorerst, vom Tisch.

Es kann jedoch auch eine reine abwartende Haltung der Interessenten dahinter stecken. Frei dem Motto „Buy the dip“, wobei bisher noch nicht klar ist wann der „dip“ denn nun umschwinkt.

Transaktionen ebenfalls rückläufig

Welche Gründe könnten hinter den rückläufigen Besucherzahlen stehen? Zum einem die schwache Entwicklung des Preises, welche sich bei den meisten Kryptowährungen in den letzten Monaten zeigte. Zum anderen ein enormer Preisanstieg im vergangenen Jahr, was wiederum dazu führte, dass viele Händler aktuell keinen Bedarf darin sehen mit den Währungen zu handeln. Aber auch für viele Privatpersonen ist der Goldrausch, der um Bitcoin und Co kurzfristig entstanden ist, wieder vorbei bzw. in eine Lauerstellung umgeschwungen.

Der Rückgang des Datenverkehrs ist nicht der einzige Punkt, den Experten aktuell beobachten, denn auch die Anzahl der durchgeführten Transaktionen ging deutlich zurück. Im Februar beispielsweise wurden rund 200.000 Bitcoin-Transaktionen pro Tag zugeordnet, im Dezember lag diese Zahl noch bei einer halben Million Transaktionen pro Tag. Positiver Nebeneffekt: Hierdurch sind die, teils astronomischen, Transaktionsgebühren des Bitcoins im letzten Jahr wieder auf einem praktikablen Wert zurückgegangen.

Wir sind gespannt wie sich dieser Trend weiter Entwickeln wird.

Beitragsbild: © Natali_ Mis – shutterstock.com

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