China hat die meisten Blockchain Patente

Bitcoin Netzwerk visualisierung - Blockchain
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Bitcoin hat die Blockchain bekannt gemacht. Nach dem Bitcoin sind im Laufe der Zeit zahlreiche Währungen entstanden, die ebenfalls auf den Blockchain zugreifen – doch reduzieren sollte man de Technik nicht nur auf den Bitcoin. Zusammenfassend lässt sie sich als dezentrale Buchhaltung definieren.

Grundlegend erhalten alle Anwender die gleichen, fälschungssicheren Informationen. Mit diesen Daten und der Technologie lassen sich Zahlungen organisieren, aber auch Geschäfte abwickeln, die sich beispielsweise im Wertpapier-Bereich befinden. Die Datenspeicherung ist natürlich auch im Rahmen der Digitalwährung ein wichtiges Thema, denn die Datenmenge, die jeder Nutzer bei der Anwendung der Währungen ansammelt, sind enorm. Eine genaue Betrachtung der Blockchain Entwicklung zeigt eine beeindruckende Wandlung.

Laut einer Veröffentlichung der „Financial Times“ hat China erstaunlicherweise die meisten Patente im Blockchain Bereich angemeldet. Insgesamt 225 von 400. Die USA liegt kurz dahinter und Australien kommt auf den dritten Platz.

Laut der World Intellectual Property Organization lag China bei den Anmeldungen für Patente im Blockchain Bereich lange Zeit auf Platz zwei, direkt hinter den USA. Diese Reihenfolge hat sich nun verändert.

China spielte lange Zeit eine kleinere Rolle bei der Entwicklung des Bitcoin-Systems, die Mehrheit der Miner stammt jedoch aus China. Nun scheint sich China vom Miner-Staat zum Entwickler Staat verwandeln zu wollen.

Das Mining ist jedoch immer mit einem umstrittenen Energieverbrauch verbunden. Das könnte durchaus ein Problem werden, denn in China steigt der Stromverbrauch durch die hohe Anzahl an Mining-Teilnehmer und der konsumfreudigeren Bevölkerung derzeit stark an.

Energieverbrauchsbremse in China

Die Regierung in Peking möchte den hohen Energieverbrauch minimieren. Zusätzlich ist die Regierung besorgt wegen der bestehenden Spekulation mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Aus diesem Grund schauen sich einige große, chinesische Miner im Ausland nach einem neuen Sitz um.

Besonders gefragt sind vor allem Standorte mit kostengünstigen Strompreisen und geringen Temperaturen. Dadurch soll die Kühlung der Blockchain und deren Technik weniger aufwendig werden. Ein guter Standort soll Island sein.

Doch was heißt das nun konkret?

Genauer betrachtet soll das Mining in China ein Ende finden. Die Regierung arbeitet dabei an einer kostengünstigen Lösung. Eine andere Überlegung der Regierung in China ist, dass sie langfristig das Mining komplett unterbinden will. Die Stromkosten und die Aufwendungen seien einfach zu hoch. Die stärkere Ausrichtung auf die Entwicklung von Patenten zeigt dabei, dass China langfristig die Blockchain als sinnvoll erachtet, die Miningaktivitäten aber loswerden will.

Das bedeutet aber nicht, dass China nicht die Blockchain und deren Einsatz in anderen Bereichen fördert. Die Unterbindung des Minings in China soll also definitiv nicht das Aus für das Blockchain bedeuten – man möchte nur vom Produzenten zum Manager der Systeme werden.

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